BaLI ist back

Ab dem 5.11. ist unser Kinder- und Jugendtreff BaLI wieder für alle zwischen 10 und 16+ Jahren geöffnet!

Nach dem Umzug findet man das BaLI jetzt unter folgender Adresse:
Echardinger Straße 48
81671 München

Öffnungszeiten:

Mo. 16 - 20 Uhr für alle
Di. 16 - 18 Uhr
18 - 20 Uhr
nur für Mädchen
für alle
Mi. 16 - 20 Uhr für alle
Do. 17 - 19 Uhr nur für Jungen
Fr. 14 - 20 Uhr für alle
Sa. 14-tägig Angebote (bitte nachfragen)

Mehr Infos gibt es direkt im BaLI oder unter
Tel: 089 / 45 08 18 87
Email:

Das Jahr endet - das AKA-Fest kommt

Liebe Freunde,
zum jährlichen AKA-Fest laden wir alle unsere Freund*innen, ehrenamtlichen Unterstützer*innen, Mitglieder, Mitarbeiter*innen und Honorarkräfte sowie Teilnehmer*innen unserer Projekte/Kurse ein, um gemeinsam zu feiern.

Wir wollen gemeinsam Musik hören, tanzen, Volkstänze anschauen und vor allem uns unterhalten.
Musik und Tanz gibt es von ELVAN (Anatolische Musik und Volkstänze) und Tula Troubles (Chanson Ska)

Wir bitten alle die kommen wollen, etwas zu Essen für das offene Buffet mitzubringen.
Je größer die Vielfalt, desto schöner das Buffet.
Der AKA wird Brot zur Verfügung stellen.

Eintritt und Essen sind frei - Getränke werden vom AKA verkauft.

Wir hoffen, Euch alle dort treffen zu können und freuen uns darauf!

Ort und Zeit:
Haidhauser Bürgersaal, Rosenheimer Str. 123, 81667 München
Samstag, 17.11., ab 19 Uhr

Info oder Mitteilungen an:
Verena Dietl oder Ufuk Keser
Tel: 48 45 42
Mail: AKA-München

Ich wäre am liebsten im Erdboden versunken

Ein Vortrag über Scham und Menschenwürde

Was passiert bei Scham? Wodurch wird sie ausgelöst? Wie reguliert sie die Würde? Und was bedeutet das für die Arbeit mit Menschen? Die Sozialpädagogin und Psychologische Beraterin Carla Sauer - von Kirchbach (ebz München e.V.) referierte vor einem interessierten Publikum über dieses Thema in den Räumen des AKA - Aktiv für interKulturellen Austausch e.V. in der Bad-Schachener-Straße 2a in Berg am Laim.
Veranstaltet wurde der Abend vom Nachbarschaftsprojekt BAB (Begegnung, Aktivierung, Beratung), der Präventiven Familienarbeit Açılım und dem AKA e.V., gefördert durch das Sozialreferat der Landeshauptstadt München.

„Da wäre ich am liebsten im Erdboden versunken..“ ist einer dieser Sätze, bei denen einem schnell Situationen aus dem eigenen Leben einfallen. Der Puls ändert sich, man bekommt einen heißen Kopf und wird unruhig - die Fluchtreflexe im Körper melden sich. Das steckt so tief in uns Menschen. Die Scham und ihre Vermeidung sind starke Triebfedern unseres Verhaltens. Diese Stärke dieses Antriebs kommt aus der frühesten Kindheit, denn das Kind erkennt sich selbst durch den Blick der Eltern und entwickelt so ein Bild von sich. „Im günstigen Fall, dass es wertvoll und liebenswert ist“, so Sauer - von Kirchbach. Sei der Blick des Gegenübers aber abwertend, entwickle das Kind einen abwertenden Blick auf sich selbst. Es lerne, sich für sich selbst zu schämen. Selbst wenn andere in eine peinliche Situation kommen, spüren wir die Scham, können sie nachempfinden. Spiegelneuronen im Gehirn sollen dafür verantwortlich sein, dass man sich in die Lage des Anderen versetzt und dessen Unwohlsein im eigenen Körper spürt.

In Diktaturen sei der bewusste Einsatz des öffentlichen Beschämens Einzelner daher ein wichtiges Mittel zum Machterhalt. Es ziele darauf ab, dass alle Zuschauenden selbst nie in diese Situation kommen wollen und sich in der Folge möglichst systemkonform verhalten. Sauer - von Kirchbach reflektiert in diesem Vortrag auch Szenen ihrer eigenen Vergangenheit. In der DDR aufgewachsen, war sie nicht bei den Pionieren und wurde deshalb vor der ganzen Schule bloßgestellt. Diese Art der Steuerung von Menschen, so zeigt die Geschichte, lässt sich bis ins Unerträgliche steigern. Denn wer sich schämt, versucht die Scham zu vermeiden. Und die kann so stark sein, dass Menschen sogar versuchen, sich durch (Selbst-)Mord zu „entschämen“. Andere Strategien sind das Verstecken, die Anpassung an die Bedürfnisse der Umwelt, Ehrgeiz und Perfektionismus, Projektion der eigenen Scham auf andere sowie Wut und Aggression. Je nach Situation und Kontext können diese Strategien hilfreich oder problematisch sein.

Laut dem Sozialwissenschaftler und Buchautoren Stephan Marks kommen in schambehafteten Situationen vier menschliche Grundbedürfnisse in Gefahr - nämlich jene nach Anerkennung, Schutz, Zugehörigkeit und Integrität. Diese müssten immer wieder von neuem ins Gleichgewicht gebracht werden. So könne man sich als Mensch unter Menschen weiterentwickeln. Das gilt für den Alltag genauso wie für jede Arbeit mit Menschen. So stellt Sauer - von Kirchbach zum Schluss ihres Vortrags den Zuhörer*innen die Frage, welche Rahmenbedingungen im jeweils konkreten Arbeitsfeld hergestellt werden können, um den beteiligten Menschen überflüssige Scham zu ersparen. Die zahlreichen Wortmeldungen aus dem Publikum - oft mit Beispielen aus dem beruflichen und privaten Alltag - sowie die Diskussion der verschiedenen Aspekte ließen die Wichtigkeit des Themas erkennen.
Der AKA e.V. veranstaltet regelmäßig Vortrags- und Diskussionsabende. Eine Vertiefung der Thematik Scham und Menschenwürde sei da nicht ausgeschlossen, so der pädagogische Leiter des AKA, Ufuk Keser.

AKA - Geschäftsstelle

Geschäftsführung:

Verena Dietl

Leitung Pädagogik:
Ufuk Keser

Leitung Finanzen:
Daniela Niedermeier

Verwaltung
Doris Müller
Holger Büning

Anschrift:
Rosenheimer Str. 123
81667 München

Der AKA-Laden auf Google-Maps

Tel:
089 - 48 45 42

Fax:
089 - 448 30 45

E-Mail:

Sprechzeiten:
Mo., Di. + Mi.
09:00 - 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung

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